review: Sieh mich an – Mareike Krügel

Hej,

nach langer Zeit gibt es endlich mal wieder einen Roman. Ich bin ja immer total im Krimi- und Thrillerfieber, dass ich mich ewig nur in diesem Genre bewegen könnte. Aber der Klappentext und die Leseprobe hatten mich total neugierig auf das Buch gemacht.

„Wie konnte ich glauben, dass so was wie ein normales Wochenende überhaupt möglich ist, wenn ich etwas weiß, was sie nicht wissen?“

Weil Katharina eine folgenreiche Entdeckung gemacht hat, ist für sie nichts mehr, wie es war. Trotzdem läuft ihr ganz alltäglicher Wahnsinn weiter. Doch wie lange soll sie ihr Geheimnis für sich behalten? Denn plötzlich steht einfach alles auf dem Spiel: ihre Ehe, die Familie, das ganze Leben.

Mir war bewusst, dass es sich bei dem Buch inhaltlich um Krebs drehen würde. Ich war komplett darauf vorbereitet, denn ‚Krebsbücher‘ verleiten meine Tränendrüsen immer zur Überproduktion. Ich war bestens vorbereitet und am Ende kam es ganz anders. Es war eine komplett andere Art über ein ‚Tabu-Thema‘ zu sprechen, als ich es bisher gewohnt war.

Protagonistin in diesem Roman von Mareike Krügel ist Katharina Theodoroulakis – alleine der Nachname stellte mich schon vor die erste Herausforderung 🙂 Katharina ist Mutter von zwei Kindern, Alex und Helli und Ehefrau ihres hart arbeitenden Mannes Costas. Katharina ist unglaublich witzig und charmant – hat Musik studiert und hängt nun in Kindergärten herum, um musikalische Früherziehung anzubieten. Bis zu dem Tag, als sie das ‚Etwas‘ in ihrer Brust fand, war alles soweit in Ordnung. Plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf. Sie begreift, was sie für ihre Familie ist und was ihre Familie ohne sie wäre. Aber eben nicht auf die traurige Art, sondern auf eine wundervolle Art – die jedem seine Besonderheiten zugesteht.
Mit Katharina ist Mareike Krügel ein toller Charakter gelungen. Durch ihr Musikstudium hat sie einen – für mich zu starken – Hang zur klassischen Musik, welcher im Buch relativ häufig Erwähnung findet. Ansonsten ist sie unglaublich schlagfertig, witzig und eine sehr taffe Frau. Mit Katharina kommt man in diesem Buch sehr eng in Berührung, da es aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Der Schreibstil Krügels ist leicht und emotionsgeladen – jedes Wort ein Treffer.

Alex, Helli, Theo und Heinz (das schwule Paar von nebenan) und auch Killian (ein alter Jugendfreund) lernt man nur nebenbei kennen. Alle sehr sympathisch, auf ihrer jeweils eigene Art. Am Besten gefielen mir Theo und Heinz – allein ihre Story und die Erlebnisse mit ihnen in diesem kurzen Buch sind schon so viele Lacher wert. Alex, Kathas Sohn, war für mich sehr gesichtslos und aalglatt. Er kam auch nicht allzu vor, viel mehr Platz nahm Tochter Helli ein. Diagnostiziert mit ADHS und unberechenbar, bildete sie das Gegenteil zu ihrem Bruder. Immer war etwas mit ihr, immer sprengte sie den Rahmen. Auf der einen Seite sorgte sie für Unterhaltung, auf der anderen Seite strapazierte sie meine Nerven ganz schön. Killian, Kathas alter WG-Mitbewohner zur Studienzeit, brachte die Katharina ohne Kinder hervor. Leicht, witzig, gackernd – ohne ihn wäre die Geschichte langweilig gewesen, weil diese – sehr menschliche – Facette von Katharina gefehlt hätte. Es ist wunderbar, wie jeder Charakter im Buch eine andere Seite an ihr zum Vorschein bringt.

Irgendwann während des Lesens fiel mir auf – weil es erwähnt wurde – dass es sich bei dem Buch um einen einzigen Tag in Katharinas Leben handelt. Gespikt von vielen Rückblenden in verschiedene Abschnitte ihres Lebens – aber es ist nur ein verrückter Tag ihres Familienlebens, das gefiel mir sehr gut und das hatte ich so auch noch nie gelesen. Und dieser Tag war auch wirklich rasant: Auftritt und Flucht aus der Schule, Hetzjagd auf Pferden, Daumen im Vorgarten suchen, brennenden Trockner löschen, Ratten fangen bei Minusgraden und eine alkoholisierte Fahrt in die Hauptstadt. Alles an einem Tag – ein bisschen überspitzt, aber warum nicht.

 

Das Buch hatte keine gerahmte Umgebung, es war eher ein ‚Gefühlsbuch‘. Die Umgebung rückte eher in den Hintergrund. Zwischendrin merkte man immer mal, dass es sich um den Norden handelt – quasi ein bisschen Heimat. Aber ansonsten wanderte man durch Katharinas Gedanken- und Gefühlswelt, mit vielen kleinen Haltestellen.
Ich bin ehrlich: besonders genervt war ich von dem Beziehungsdrama zu Ehemann Costas. Es schwirrten so viele Probleme und Missverständnisse im Raum, die mit ein paar klärenden Worten aus der Welt geschafft werden könnten. Und der Nachrichtenaustausch der Beiden war für mich sehr kindisch. Beide schmollen und sind  nachtragend, bis zu einem gewissen Punkt, ab dem alles wieder in Ordnung war. Das konnte ich nicht nachvollziehen und diese Passagen haben mich wirklich gestört.

Im Endeffekt hat mir das Buch sehr gefallen, weil es eben kein klassisches ‚Krankheitsbuch‘ war. Es war witzig, einladend und vielleicht ging es dadurch auch einfach anders ans Herz. Helli und Costas strapazierten meine Nerven zwar und für die Beiden gibt es Minuspunkte, denn die passten für mich zwischendurch so gar nicht rein, oder verhielten sich teilweise zu stark in die Gegenrichtung von Katharina, dass sie immer wie eine Ablenkung auf Abruf wirkten. Dennoch würde ich es weiterempfehlen – weil es eine schöne Reise in die Gedanken und Gefühle einer Frau ist, die sich darauf vorbereitet eine der schlimmsten Krankheiten in ihr Leben und ihre Familie zu lassen. Eine Frau, die versucht ein Wochenende nochmal als normale Mutter zu erleben, von ihren Gefühlen jedoch überrollt wird und sie sich fragt, ob alles so ist, wie es sein soll oder ob sie es noch ändern kann. Dieses Buch offenbart einem, dass es völlig in Ordnung ist, man selbst zu sein und zu bleiben.

Und zum Cover: ihr kennt mich ja. Da ist ein Fuchs drauf! 🙂

Sieh mich an – Mareike Krügel – Piper Verlag – Hardcover  – 20,00 € – 256 Seiten

review: Das Scherbenhaus – Susanne Kliem

Hej.

Puh, endlich ist die letzte Präsenzphase des 5. Semesters um – somit auch die Prüfungen. Ich habe auch nicht mehr viel, was ich bis zum Ende des Semesters ausarbeiten muss und kann mich jetzt mit ein paar Büchern zurücklehnen. So konnte ich auch mal wieder einen Psychothriller lesen – hach, es ist einfach mein Lieblingsgenre.

Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod.

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen, freut sie sich auf den Neuanfang. In Ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr …

Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, da es sehr viel Potenzial bietet, wenn ein Haus voller Technik involviert ist. Beim Lesen überraschte es mich sehr, dass das Buch einen Teil in meiner Heimatstadt Stade spielte. In Hamburg spielen ja viele Werke, aber in Stade – das war auf der einen Seite komisch, auf der anderen wusste ich sofort, wie die Umgebung aussah und fühlte mich heimisch. Heute wohne ich nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt (die auch Erwähnung in dem Buch fand).

Ich muss gestehen, dass ich mit Carla überhaupt nicht warm geworden bin. Ich mag solche unsicheren, teils sehr naiven Charaktere nicht – natürlich darf sie verängstigt sein (sie wurde gestalkt, zwar nicht so extrem, wie man es nach dem Klappentext erwartete), aber sie bot keinen Nährboden für den kleinsten Funken Sympathie. Auch die Bewohner aus dem Haus ihrer Halbschwester fand ich alle furchtbar gekünstelt und unsympathisch – am Schlimmsten fand ich Milan Wagner. Dumm und platt. Jule wirkte sympathisch und kam mir immer als Einschub vor, damit man die Lust am Lesen nicht verlor. Jule hätte ich sehr gerne als Hauptcharakter gehabt 😀 Und Ellen … nun ja. Von der Guten konnte ich mir so gar kein Bild machen, weil sie so schnell wie sie auftauchte, auch wieder verschwand. Den einzigen, den ich halbwegs sympathisch fand, war Christian – aber leider auch erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Vorher verhielt er sich einfach furchtbar. Noch nie habe ich beim Lesen so oft mit den Augen gerollt und ein Buch beiseite gelegt.

Auch, wenn ich die Charaktere schwach fand, hatte Kliem ein gutes Gefühl für das Erschaffen der richtigen Atmosphäre. Es wirkte oft düster und bedrohlich, ohne das dies vieler Worte bedurfte. Ihre Beschreibungen waren präzise und zielgerichtet – aber ein aalglattes, perfektes Haus ist auch eine tolle Grundlage zum Unwohlfühlen 🙂 und ein altes, knarrendes Reetdachhaus auch 😀 Leider nutzte sie das Haus so gar nicht für ihre Geschichte. Es wurde zwar oft erwähnt, was alles technisch gesteuert wurde, aber im Endeffekt spielte dies für den Verlauf der Geschichte kaum eine Rolle. Leider – da steckte sehr viel Potenzial drin für eine Menge Nervenkitzel.

Alles in allem fand ich die Grundidee sehr gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Die Geschichte war mir zu langatmig, Carla war entweder zu ängstlich oder viel zu neugierig, sodass es nicht zu dem Charakter passte, den man für sie aufbaute. Und ihre Stärken gerieten durch ihre naiven Züge komplett in den Hintergrund. Irgendwann dachte man nur noch:“Oh, Carla …“ und wollte sie für ihre Naivität in den Arm nehmen. Alle anderen Charaktere aus dem Safe Haven reagierten immer unangemessen – auch mit der Auflösung am Ende kann ich mir viele Reaktionen nicht erklären oder nachvollziehen. Diese haben das Buch für mich nicht spannend gemacht, sondern auf Dauer genervt. Einzig und allein die Tatsache, dass mir nicht sofort klar war, wer hier der Bösewicht ist, hat mich das Buch beenden lassen. Einen weiteren Teil würde ich nicht lesen wollen.

Was mir noch sauer aufgestoßen ist, ist die Pressestimme auf dem Buchrücken. Ich bin kein Fan davon, aber ich mag es gar nicht, wenn darauf ein Loblied zu einem vorherigen Werk der Autoren steht. Das hat meine Erwartungen ziemlich hochgesteckt, diese wurden mit diesem Buch ganz schön enttäuscht. Leider.

Unter dem Genre Psychothriller würde ich das Buch nicht laufen lassen, da ich zu keinem Zeitpunkt beim Lesen dieses mulmige Gefühl hatte, was Thriller oft auslösen. Ich war regelrecht gelangweilt und wartete nur, dass endlich etwas Spannung aufkam. Das Potenzial war definitiv gegeben – dieses wurde von der Autorin durch die permanent komischen Verhaltensweisen der Charaktere allerdings gnadenlos niedergemäht. Als wäre zum Ende meine Langeweile der Geschichte gegenüber nicht schon groß genug gewesen, war das Ende auch noch unglaublich schlecht. Das war so ein typisches ARD-Tatort oder Spielfilm-Ende (und wenn es um sowas geht, stinken deutsche Filme gerne gegen bspw. amerikanische Filme ab – denn wir überspitzen es immer so und es wirkt alles so steif, unrealistisch und langweilig).

Ich kann dieses Buch weder empfehlen, noch nicht-empfehlen. Da muss sich jeder selbst ein Bild von machen.

Susanne Kliem – Das Scherbenhaus – carl’sbooks Verlag – Broschiert – 14,99 € – 332 Seiten

fitness: Bolero-Instantgetränke

Hej.

Wer mir bei Instagram folgt, der weiß, dass ich Anfang des Jahres mit Weight Watchers angefangen habe. Einerseits natürlich, weil ich mit meinem Gewicht und meinem Körper überhaupt nicht mehr zufrieden war und andererseits, weil ich wieder eine gesunde Einstellung zu meinem Essverhalten wollte. Ich hatte ja bereits das Programm von Sophia Thiel gemacht und es ist wirklich ein Programm ohne hungern – aber überhaupt nicht meins von den Rezepten her. Es ist mir zu aufwendig und zu ‚whey-lastig‘. Es war einfach nicht meins – und ruckzuck hatte ich am Ende die 3 Kilo zurück, die ich in einem halben Jahr abgenommen hatte … das war natürlich traurig.

Jetzt mit Weight Watchers habe ich mein Programm gefunden. Mit der Online-Version lässt sich alles scannen und in die App eintragen. Punkte zählen ist somit kein Problem und flott gemacht. Was es nicht gibt, lässt sich eintragen – auch Rezepte. Auch muss man auf nichts verzichten, man kann alles essen – jedoch halt in kleineren Mengen. Ich bin im Juni im 6. Monat von WW und habe bereits 11 kg verloren. Ich spüre, wie gut mir die Essensumstellung bekommt – nicht nur vom Gewicht her, sondern auch vom Lebensgefühl. Dadurch, dass einem die App anzeigt, wie viele Punkte die Lebensmittel haben, greife ich so selten zu Schokolade, Chips & Co. Das ist es mir nicht wert (und dass das alles nicht so gesund ist, ist uns ja eh allen klar). Dafür suche ich immer wieder Alternativen für Snacks und vor allem Getränke, denn die Zerogetränke kann ich alle nicht mehr sehen. Cola und Co. empfinde ich auch nicht als sonderlich gehaltvoll. Zumal es auch nicht viele Geschmacksrichtungen gibt.

Neben dem Pure Tea von Pfanner (0 Smartpoints) und ganz lecker, zumindest ‚Rote Früchte‘ und ‚Grüner Tee‘, habe ich auf Instagram die Lösung gefunden:

Bolero-Instantgetränkepulver!

Diese sind mir jetzt schon so oft über den Weg gelaufen, dass ich mir endlich mal die Onlinepräsenz angeschaut habe. Und ich war ganz erstaunt: Wenig Kalorien, kein Zucker (mit Stevia), riesen Auswahl (auch an Größen) und so preiswert. Die Entscheidung dies zu testen war schnell klar! Für ca. 16,79€ gab es ein Kennenlern-Probier-Paket mit 48 von 56 Sorten (19,60€ für das komplette Paket). Es wurde super schnell geliefert und ich konnte gestern schon ausgiebig testen 🙂 Das Ergebnis bis jetzt: OBERHAMMER!

Ich habe berry blend, lemon und honey melon (Wahnsinnsgeschmack) getestet und bin begeistert.

Die Päckchen umfassen um die 9g Getränkepulver und sind laut Anleitung in 1,5 Liter Wasser aufzulösen. Ich persönlich nutze 3 Liter pro Päckchen, denn sonst ist der Geschmack echt krass extrem. Und bei 3 Litern schmeckt man immer noch genug – wirklich. Das Tolle: ein Beutel kostet nur 0,35€. Das ist ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis! Mit meinen 48 Sorten für 16,79€ komme ich somit auf 144 Liter Getränk! Wahnsinn.

Neben der 12er Packung mit 9g für 4,19€, gibt es die Sticks auch in einer kleineren Variante: 12 Sticks je 3g (500 ml – 1 Liter) für 1,95€ – perfekt für unterwegs. Denn ich bin ehrlich, ich musste erstmal eine Kanne in der Küche finden, in die ich 3 Liter Wasser hinein bekam 😀 Natürlich gibt es auch 100g Beutel zur Selbstdosierung 🙂 Und das Allerbeste, für alle WW-Kämpfer:

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Ich hab gestern allein durch das Pulver über 2 Liter getrunken – ich trinke sehr gerne Wasser, aber zwischendurch brauche ich mal etwas mit Geschmack. Im Sommer kommt ins Wasser Zitrone und Früchte, aber im Winter mag ich das nicht. Oft bin ich auch im Zeitdruck (mieses Zeitmanagement) und habe keine Zeit zum Schnibbeln, da kommt einem so ein Pulver echt gelegen. Ich bin bis jetzt sehr angetan – honey melon kommt auf die ‚Nachkauf-Liste‘ und ich freue mich jetzt schon auf so viele Sorten. Ganz oben steht Waldmeister und Wassermelone, aber auch Guarana 🙂 So, jetzt muss ich aber eine Menge trinken gehen und falls ihr euch ein eigenes Bild machen wollt, schaut einfach auf der Website von Bolero vorbei 🙂

Schon gewusst?

  • Bolero-Drinks sind zuckerfrei.
  • Bolero-Drinks sind vegan.
  • Bolero-Drinks werden von Ernährungsberatern im Rahmen eines Diätplans empfohlen.
  • Bolero-Drinks können sowohl mit stillem als auch mit kohlensäurehaltigem Wasser angerührt werden.
  • Bolero-Drinks schmecken lecker und sind eine zuckerfreie Alternative zu herkömmlichen Limonaden.
  • Bolero-Drinks können Sie überall mitnehmen, da sie ein kleines Packmaß und ein minimales Gewicht haben.
  • Bolero-Drinks kosten in etwa so viel wie Sie für herkömmliche Getränke Pfand bezahlen.
  • Bolero-Drinks sind eine günstige Alternative zu herkömmlichen Getränken.
  • Bolero-Drinks sind einfach anzurichten und in einer riesigen Vielfalt erhältlich.
  • Bolero-Drinks sind vielseitig einsetzbar (Backen, Kochen, als Geschmackgeber für Joghurt oder Quark, für Wassereis).

Übrigens eignen sich die großen True fruits Smoothie Flaschen super, um das Getränk mit zur Arbeit der sonst wo mit hinzunehmen 🙂 Ich bin ja bekennender Glasflaschentrinker 😀

new in

Hej.

Ich bekomme es die letzten Wochen tatsächlich hin, mehr zu lesen. Ich glaube so langsam bekommen ich mein Zeitmanagement bzgl. Freizeit, Arbeit und Uni echt gut hin. Gegen Ende  des Studiums sollte das auch endlich mal passieren 😀

Die letzten Wochen sind bei mir ein paar tolle Bücher eingetroffen:

Diese beiden Bücher habe ich mir vor einigen Wochen gekauft. ‚Fuchsteufelsstill‚ war sofortige Coverliebe – wer hätte das gedacht? 😀 Aber auch die Geschichte dahinter scheint vielversprechend. Niah Finnik schreibt über drei Menschen mit drei Diagnosen (Autismus, Schizophrenie, Bipolare Störung), die sich auf der psychiatrischen Station begegnen und ein gemeinsames Wochenende miteinander verbringen, nach dem nichts mehr so ist wie vorher. Finnik selbst leidet unter einer Autismusspektrumsstörung – ich bin gespannt, das sind ja Themen, die mich sehr interessieren.

Minus 18°‚ von Stefan Ahnhem hatte ich mir am Bahnhof in Koblenz gekauft, kam bisher aber nicht dazu, es zu lesen. Bei vorablesen.de hatte ich schon in die Leseprobe geschnuppert und fand die Geschichte sehr spannend. Im Hafenbecken wird ein Auto mit einer Leiche gefunden. Der Fall scheint klar, doch der Fahrer war schon länger tot. Ich hatte mich erst geärgert, dass ich statt ‚Minus 18°‘ das Buch von Bernhard Aichner bekommen hatte (das war aber super klasse), dann hab ich mir Ahnhems Buch kurz darauf zugelegt.

Schwesterherz‚ von Kristina Ohlsson lese ich aktuell. Sehr spannendes Buch, mit viel fluchen und einem etwas anderem Protagonisten. Es geht um den Anwalt Martin Benner, der einen Fall übernehmen soll. Allerdings ist die Mandantin bereits tot und war eine verurteilte fünffach Serienmörderin! Spannend, sag ich euch 🙂 Das Buch hab ich vom Limes Verlag geschickt bekommen.

Susanne Kliems ‚Das Scherbenhaus‚ fand ich besonders spannend, weil es sich mal wieder um einen Psychothriller handelt und super interessant klang. Carla bekommt seit Wochen Drohbriefe und Fotos geschickt, als sie in eine hochmoderne, perfekt abgesicherte Hausgemeinschaft zieht, denkt sie sicher zu sein. Ich bin gespannt. Spannend klingt es auf jeden Fall. Das Buch kam von carl’sbooks.

Ab ins Netz?!“ von Katja Reim ist ein Teil meiner Vorlesung ‚Sprachbildung, Medien und Kommunikation‘. Es geht um das Thema ‚Neue Medien‘ und wie man mit Kindern am besten in der digitalen Welt ankommt. Ein kleiner Ratgeber quasi. Mich interessiert das Thema sehr, da ich was Medienerziehung angeht noch nicht so konform laufe, wie andere meiner Kollegen. Das Buch gab es vom Kösel Verlag.

Und das letzte Buch ist ‚Anschlag von rechts‚ von Reiner Engelmann. Es handelt sich um eine wahre Begebenheit. Ein Jugendbuch zum Thema Rechtsextremismus, verpackt in eine Geschichte mit ihren traurigen und grausamen Facetten. Sehr gespannt auf das Buch, wird an einem Wochenende wahrscheinlich schnell durchgelesen sein, hat um die 180 Seiten. Das Buch gab es vom cbj Verlag.

Puh, eine ganze Menge Lesestoff 🙂 Ich denke nach ‚Schwesterherz‚ werde ich mit ‚Anschlag von rechts‚ weitermachen. Danach wohl ‚Das Scherbenhaus‚ und dann ‚Ab ins Netz?!‚ – das ist doch mal ein Plan.

Habt ihr schon eines der Bücher gelesen?

 

review: Christine Bernard. Der unsichtbare Feind – Michael E. Vieten

Hej.

Ich bin ehrlich, im Moment lasse ich mich liebend gern von allem Möglichen von der Uni ablenken, um dann alles auf den letzten Drücker zu erledigen 🙂 Schreckliche Angewohnheit. Aber ich habe auch privat total viel zu tun und immer nur lernen nervt auch. Da kam mir die Anfrage von Michael Vieten bezüglich seines neuen Buches wirklich gelegen. Auch wenn meine Ablenkung mit Büchern eher minimal ausfällt, da ich für die Uni so viel lesen muss. Dennoch schaffe ich es manchmal abends im Bett einen Roman zu lesen und merke, wie mich das entspannt.

Als das Buch bei mir ankam, gefiel mir das Cover auf Anhieb. Ich bin bekanntermaßen ja ein Krimi- und Thrillerfan, somit ist das natürlich total mein Genre. Besonders gefreut habe ich mich auf das Buch, da es um Cyberkriminalität geht, welche sich ja zunehmender Beliebtheit erfreut, eine ganz andere Art der Kriminalität ist und in unserer Zeit einen größeren Stellenwert einnimmt. Das Cover ist sehr düster und mysteriös, spiegelt somit das Thema sehr gut wieder.

Sind es Terroristen, die das Leben der jungen Trierer Kommissarin mit hinterhältigen Cyberattacken bedrohen? Oder steckt ein Geheimdienst dahinter? Christine Bernard erhält Polizeischutz. Plötzlich zieht das Landeskriminalamt die Ermittlungen an sich und sperrt ihre Ermittlungsakten. Computerspezialisten werden abgezogen. Beweismittel verschwinden. Wem kann Christine noch vertrauen? Wer ist dieser scheinbar übermächtige Gegner, und wo befindet er sich?

Christine Bernard als Protagonistin gefällt mir. Eine junge Ermittlerin, etwas kühl trotzdem sympathisch. Sie ist sehr clever und durch ihr junges Alter noch sehr impulsiv, das habe ich sehr genossen. Die meisten Romane haben ja oft alteingesessene Kommissare als Protagonisten, eine willkommene Abwechslung. Auch die Kollegen bei der Polizei waren sehr sympathisch. Keiner wirkte als Störenfried oder wurde zu sehr in den Vordergrund gedrängt.

Manchmal empfand ich die Gespräche innerhalb der Geschichte als steif und eingeschoben. Zum Beispiel Christines Gespräch im Hotel mit ihrem Kollegen Jörg über die Kinder vom Bruder ihrer Freundin. Sie sprach es an, ihr Kollege antwortete – im nächsten Satz gehen sie die Treppe zu den Zimmern hinauf. Das wirkte komisch und fehl am Platz. Auch einige Passagen im Verlauf wirkten wie kurz eingeschoben und ergaben im Nachhinein keinen Sinn für mich oder hatten einen Stellenwert für den Verlauf der Geschichte. Ganz besonders stark galt das dem Part, in dem Christiane versetzt wurde. Bis auf eine Dame, die immer mal wieder auftauchte (aber keine wichtigen Auftritte hatte), hörte man nichts mehr von diesem Teil. Leider war dieser kurze Teil im Vergleich mit dem restlichen Buch dann auch viel zu ereignisreich und lief zu reibungslos ab (nicht, dass sowas in der Polizeiarbeit nicht möglich wäre – um Gottes Willen :D).

Dennoch war die Story von Anfang an interessant. Sie begann gleich mit einem rasanten Einsatz, der weitreichende Konsequenzen mit sich zog, auf dessen die ganze Geschichte aufbaute. Alles in allem ist ‚Der unsichtbare Feind‘ mal ein Buch, in dem wirklich etwas passiert. Leider merkt man Christine das nach ein paar Seiten nicht mehr an – sie hatte eine Verletzung am Fuß und zwei Anschläge, mit diversen Verletzungen, überlebt und wirkte wie Superwoman. Der wirklich spannende Teil des Buches begann leider erst gegen Ende , als Christine Bernard von ihrem IT-Kollegen eine Menge Fachwissen über Cyberkriminalität erzählt bekam. Gerade in dem Bereich hätte es so viel mehr Potenzial gegeben (der Autor erwähnte ja viele Beispiele). Mir war das Leben der Ermittlerin nicht ‚geschädigt‘ genug durch diese Anschläge, da wäre noch einiges möglich gewesen.

„Alle Telefongesellschaften rüsten ihre Kunden gerade auf Voice-over-IP-Telefonie um. Dadurch wird es zum Kinderspiel, Gespräche abzuhören und den Datenverkehr zu kontrollieren.“ (Seite 187)

Trotzdem war es alles in allem ein gelungener Krimi, der das Thema Cyberkriminalität anschneidet und etwas behandelt. Leider kam mir die Atmosphäre des Umlandes zu kurz. Dieser Roman war seit langer Zeit mal wieder einer, der beim Lesen keinen Eindruck der Umgebung hinterließ. Das ist nicht zwingend schlecht und da sich der Roman in Deutschland abspielt, war es nicht schwer, sich die Umgebung vorzustellen. Die Atmosphäre litt darunter kein bisschen. Leser, die sich gerne in die Umgebung träumen, könnten hier jedoch nicht auf ihre Kosten kommen.

Definitiv eine Leseempfehlung!

 

handmade: Mini-Turnbeutel

Hej.

Ich höre in den nächsten Monaten in meiner Kita auf und da ich ein kreativer Mensch bin und die Standardabschiedsgeschenke hasse, werde ich meinen kleinen Mäusen etwas nähen. Es war recht schnell klar, dass es ein Turnbeutel wird, da alles andere keinen Sinn macht. Halstücher und Mützen sind immer Geschmackssache, ich wollte nun keine 15 verschiedenen Mützen nach dem Geschmack der Kinder und vor allem der Eltern nähen.

Deshalb werden es Mini-Turnbeutel – sie sind wirklich Mini. Schnittmustergröße ist DIN A4. Da ich noch etliche Meter Softshell über habe, werde ich diesen dafür verwenden. Softshell eignet sich hervorragend, da er dicker als Baumwolle ist und somit eine ‚Lage‘ Stoff völlig ausreicht. Bezüglich des Bügelbildes bin ich noch unschlüssig. Passend zu Ostern gab es für den Testbeutel ein passendes Motiv, da dies auch ein super schnelles und einfaches Geschenk ist: Wer also noch nichts hat, schnell an die Maschine 🙂 (Das Motiv ist aus dem Silhouette Store – Hop Hop Hop von Sarah Hurley. Zur Zeit gibt es dort auf Ostermotive auch Rabatte)

Um die Beutel persönlich zu machen, werde ich die d.i.y-Namensbänder an die Beutel hängen. Finde das eigentlich recht hübsch 🙂

Das ist mal wieder ein Resteverwertungsprojekt. Ich habe dadurch dennoch ein schönes, funktionales und personalisiertes Geschenk für meine Kleinen. Da ich jetzt so motiviert bin, fange ich doch gleich mal mit dem Zuschneiden des Softshells an. Mal sehen, was ich über Ostern so schaffe – obwohl ich muss noch was für die Uni machen. Wird also doch nicht allzu viel.

 

Sound of silence

Hej.

Momentanes Lieblingslied in der Version von Disturbed! Wenn es ruhig um einen wird, hat man ja meist auch immer einen Arsch voll Arbeit.

Ich schaffe zur Zeit wirklich gar nichts, weil ich auf der Arbeit damit beschäftigt bin alles hinzunehmen oder nicht krank zu werden und daheim mich die Uni plagt.
Obwohl es dieses Semester eigentlich wieder geht. Viele interessante Sachen dabei.

Eigentlich bin ich auch eher unzufrieden, weil mich die Dummheit meiner Mitmenschen ankotzt. Mitläufer und materielle Gesellschaftsopfer. Das ist manchmal kaum auszuhalten. Wenn ich mich aber von diesen Vollidioten (leider zu viele) fernhalte, dann ist das Leben doch ganz erträglich 🙂

Da ich weder zum Lesen, noch zum Nähen komme (obwohl, dass ist gelogen – heute habe ich es mal wieder geschafft) – bin ich froh, dass ich regelmäßig meinen Sport schaffe und es auch hin bekomme genug zu trinken. Zwar bescheiße ich mich in dem Punkt selbst, aber manchmal muss man sich eben austricksen. Ich kann allen die Trinkflasche von Fit Trio ans Herz legen:

Die Flasche gibt es in grün und in pink – mit tollen Motivationssprüchen. Dank der Skala auf der Rückseite, werde ich sehr gut ans Trinken erinnert. Apropos … Ich musste lange auf eine Flasche warten, da es sie anfangs nur in pink gab und das ist soooo gar nicht meine Farbe. Es passt 1 Liter hinein und durch die (sehr) große Öffnung kommt man immer an seine Flüssigkeit 😉 Grandiose Flasche, ich bereue den Kauf null.