review: Sieh mich an – Mareike Krügel

Hej,

nach langer Zeit gibt es endlich mal wieder einen Roman. Ich bin ja immer total im Krimi- und Thrillerfieber, dass ich mich ewig nur in diesem Genre bewegen könnte. Aber der Klappentext und die Leseprobe hatten mich total neugierig auf das Buch gemacht.

„Wie konnte ich glauben, dass so was wie ein normales Wochenende überhaupt möglich ist, wenn ich etwas weiß, was sie nicht wissen?“

Weil Katharina eine folgenreiche Entdeckung gemacht hat, ist für sie nichts mehr, wie es war. Trotzdem läuft ihr ganz alltäglicher Wahnsinn weiter. Doch wie lange soll sie ihr Geheimnis für sich behalten? Denn plötzlich steht einfach alles auf dem Spiel: ihre Ehe, die Familie, das ganze Leben.

Mir war bewusst, dass es sich bei dem Buch inhaltlich um Krebs drehen würde. Ich war komplett darauf vorbereitet, denn ‚Krebsbücher‘ verleiten meine Tränendrüsen immer zur Überproduktion. Ich war bestens vorbereitet und am Ende kam es ganz anders. Es war eine komplett andere Art über ein ‚Tabu-Thema‘ zu sprechen, als ich es bisher gewohnt war.

Protagonistin in diesem Roman von Mareike Krügel ist Katharina Theodoroulakis – alleine der Nachname stellte mich schon vor die erste Herausforderung 🙂 Katharina ist Mutter von zwei Kindern, Alex und Helli und Ehefrau ihres hart arbeitenden Mannes Costas. Katharina ist unglaublich witzig und charmant – hat Musik studiert und hängt nun in Kindergärten herum, um musikalische Früherziehung anzubieten. Bis zu dem Tag, als sie das ‚Etwas‘ in ihrer Brust fand, war alles soweit in Ordnung. Plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf. Sie begreift, was sie für ihre Familie ist und was ihre Familie ohne sie wäre. Aber eben nicht auf die traurige Art, sondern auf eine wundervolle Art – die jedem seine Besonderheiten zugesteht.
Mit Katharina ist Mareike Krügel ein toller Charakter gelungen. Durch ihr Musikstudium hat sie einen – für mich zu starken – Hang zur klassischen Musik, welcher im Buch relativ häufig Erwähnung findet. Ansonsten ist sie unglaublich schlagfertig, witzig und eine sehr taffe Frau. Mit Katharina kommt man in diesem Buch sehr eng in Berührung, da es aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Der Schreibstil Krügels ist leicht und emotionsgeladen – jedes Wort ein Treffer.

Alex, Helli, Theo und Heinz (das schwule Paar von nebenan) und auch Killian (ein alter Jugendfreund) lernt man nur nebenbei kennen. Alle sehr sympathisch, auf ihrer jeweils eigene Art. Am Besten gefielen mir Theo und Heinz – allein ihre Story und die Erlebnisse mit ihnen in diesem kurzen Buch sind schon so viele Lacher wert. Alex, Kathas Sohn, war für mich sehr gesichtslos und aalglatt. Er kam auch nicht allzu vor, viel mehr Platz nahm Tochter Helli ein. Diagnostiziert mit ADHS und unberechenbar, bildete sie das Gegenteil zu ihrem Bruder. Immer war etwas mit ihr, immer sprengte sie den Rahmen. Auf der einen Seite sorgte sie für Unterhaltung, auf der anderen Seite strapazierte sie meine Nerven ganz schön. Killian, Kathas alter WG-Mitbewohner zur Studienzeit, brachte die Katharina ohne Kinder hervor. Leicht, witzig, gackernd – ohne ihn wäre die Geschichte langweilig gewesen, weil diese – sehr menschliche – Facette von Katharina gefehlt hätte. Es ist wunderbar, wie jeder Charakter im Buch eine andere Seite an ihr zum Vorschein bringt.

Irgendwann während des Lesens fiel mir auf – weil es erwähnt wurde – dass es sich bei dem Buch um einen einzigen Tag in Katharinas Leben handelt. Gespikt von vielen Rückblenden in verschiedene Abschnitte ihres Lebens – aber es ist nur ein verrückter Tag ihres Familienlebens, das gefiel mir sehr gut und das hatte ich so auch noch nie gelesen. Und dieser Tag war auch wirklich rasant: Auftritt und Flucht aus der Schule, Hetzjagd auf Pferden, Daumen im Vorgarten suchen, brennenden Trockner löschen, Ratten fangen bei Minusgraden und eine alkoholisierte Fahrt in die Hauptstadt. Alles an einem Tag – ein bisschen überspitzt, aber warum nicht.

 

Das Buch hatte keine gerahmte Umgebung, es war eher ein ‚Gefühlsbuch‘. Die Umgebung rückte eher in den Hintergrund. Zwischendrin merkte man immer mal, dass es sich um den Norden handelt – quasi ein bisschen Heimat. Aber ansonsten wanderte man durch Katharinas Gedanken- und Gefühlswelt, mit vielen kleinen Haltestellen.
Ich bin ehrlich: besonders genervt war ich von dem Beziehungsdrama zu Ehemann Costas. Es schwirrten so viele Probleme und Missverständnisse im Raum, die mit ein paar klärenden Worten aus der Welt geschafft werden könnten. Und der Nachrichtenaustausch der Beiden war für mich sehr kindisch. Beide schmollen und sind  nachtragend, bis zu einem gewissen Punkt, ab dem alles wieder in Ordnung war. Das konnte ich nicht nachvollziehen und diese Passagen haben mich wirklich gestört.

Im Endeffekt hat mir das Buch sehr gefallen, weil es eben kein klassisches ‚Krankheitsbuch‘ war. Es war witzig, einladend und vielleicht ging es dadurch auch einfach anders ans Herz. Helli und Costas strapazierten meine Nerven zwar und für die Beiden gibt es Minuspunkte, denn die passten für mich zwischendurch so gar nicht rein, oder verhielten sich teilweise zu stark in die Gegenrichtung von Katharina, dass sie immer wie eine Ablenkung auf Abruf wirkten. Dennoch würde ich es weiterempfehlen – weil es eine schöne Reise in die Gedanken und Gefühle einer Frau ist, die sich darauf vorbereitet eine der schlimmsten Krankheiten in ihr Leben und ihre Familie zu lassen. Eine Frau, die versucht ein Wochenende nochmal als normale Mutter zu erleben, von ihren Gefühlen jedoch überrollt wird und sie sich fragt, ob alles so ist, wie es sein soll oder ob sie es noch ändern kann. Dieses Buch offenbart einem, dass es völlig in Ordnung ist, man selbst zu sein und zu bleiben.

Und zum Cover: ihr kennt mich ja. Da ist ein Fuchs drauf! 🙂

Sieh mich an – Mareike Krügel – Piper Verlag – Hardcover  – 20,00 € – 256 Seiten

review: Murder Park – Jonas Winner

Hej,

ich hasse es mich in meiner Freizeit entscheiden zu müssen, ob ich für die Uni lerne, nähe oder was lese -.- Aber ich bekomme es jetzt hin, wieder jeden Abend im Bett zu lesen. Leider bin ich meist so müde, dass ich nach ein paar Seiten einschlafe. Aber ich habe es geschafft einen wunderbaren Thriller zu beenden.

Willkommen im Murder Park.

Zodiac Island vor der Ostküste der USA ist ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel … keiner kann dem anderen trauen … die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

Ich war sofort Feuer und Flamme, als ich den Klappentext gelesen hatte. Ich liebe Krimis und Thriller und dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Wie oft wurde ich von Thrillern schon enttäuscht – die waren meist nicht mehr als dramatische Krimis oder sowas in der Art. Aber ich geben diesem Genre immer wieder eine Chance, denn es muss ja auch gute Bücher geben. So auch hier! Der Schreibstil von Winner hat mich sofort gefesselt und in den Bann gezogen, sodass ich meine erste Pause erst nach Seite 100, die wie im Flug vergingen, machte 🙂 Die Beschreibungen waren detailliert, realistisch und logisch und wirkten nicht gekünstelt oder überspitzt, um etwas zu erschaffen, was nicht vorhanden ist. Vor allem die Morde glänzten durch Winners Detailverliebtheit. Was ich auf der einen Seite immer echt klasse fand, weil es dann nicht wie eingeschoben wirkt, auf der anderen Seite ist es auch manchmal ekelhaft, wie detailliert ein Opfer zugerichtet und beschrieben wird. Bei Murder Park war es angemessen und schauderte mich immer wieder.

Die Charaktere fand ich alle gelungen und das kommt bei mir selten vor. Ich wurde im Verlauf der Geschichte immer skeptischer und dachte mir während des Lesens und den Interaktionen untereinander: ‚Na, wenn du mal nicht was verheimlichst oder Dreck am Stecken hast‘. Am Intensivsten kam der Leser mit Paul Greenblatt in Kontakt, da die Gesichte aus seiner Sicht wahrgenommen wird und der Leser seine Gedanken teilt. Mit allen anderen wird der Kontakt nur durch Paul oder durch die Interviews, die der Psychiater Sheldon Lazarus mit jedem Teilnehmer führte aufgenommen. In den Interviews erfährt der Leser, dass jeder der die Insel betritt ein Päckchen mit sich zu tragen hat. Und diese sich stückweise entwickelnde Story hat etwas unglaublich anziehendes.

Passend dazu war der Aufbau der Geschichte. Denn der Psychiater Dr. Sheldon Lazarus hatte vier Wochen im Vorfeld mit allen Teilnehmern des Wochenendtrips ein Gespräch geführt, welche aufgezeichnet wurden. Zwischen den Geschehnissen auf der Insel wurde immer wieder ein Interview mit einem Teilnehmer zwischengeschoben. Die Gespräche waren ein Einblick in die Abgründe der Teilnehmer, schürten somit Vermutungen und machten skeptisch. Dieser Perspektivwechsel steigerte natürlich auch die Spannung und lenkte (gerade nach einem Interview-Part) meine Gedanken oft in eine andere Richtung.

Das Setting war natürlich auch wundervoll gewählt: eine Insel. Hinzu kommt noch, das dort mal ein Vergnügungspark betrieben wurde, auf dem ein Serienmörder drei Opfer tötete. Unheimlicher kann ein Ort kaum sein. Genährt mit Erinnerungen, die jeder Teilnehmer auf unterschiedliche Art mit diesem Ort hat. Winner schaffte es mit seinen Worten, dass ich mich auf der Insel kein Stück heimisch fühlte und ein unangenehmer Hauch im Nacken hing. Die Erklärung des Initiators/Käufer dieser Insel und dessen Erläuterung seines Vorhabens empfand ich am Anfang als etwas merkwürdig. Ein Abenteuerpark für Singles – eine Art Singlebörse mit Gruselkennlerneffekt. Das hat mich am Anfang verwirrt und das war auch der einzige Punkt, der mir nicht gefiel. Aber ich bin auch kein Fan von solch Singleveranstaltungen. Davon abgesehen hat mich der Verlauf der Geschichte total überzeugt!

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und spiegelt nicht nur die Story des Buches, sondern auch meine Gefühle bezüglich der Atmosphäre wieder. Düster.
Ein sehr gut gewähltes Motiv welches definitiv halten kann, was es zu versprechen scheint. Murder Park ist seit langem mal wieder ein richtiger Thriller – einer, der den Namen auch verdient. Ein grandioses Buch mit dem Gänsehauteffekt!

Murder Park hat mich von der ersten Seite an begeistert, angesteckt und mitfiebern lassen. Das Ende war für mich völlig überraschend. Ich war am Ende einfach nur noch verwirrt, fühlte mich ein bisschen wie Paul, weil sich alles, was ich glaubte zu wissen, auflöste. Ich stand mit ihm gemeinsam vor keiner Erklärung. Top! Für dieses Buch gibt es eine totale und vor allem unbedingte Leseempfehlung! Und ich denke, dass weitere Bücher von Jonas Winner nun bei mir einziehen müssen 🙂 Fast hätte ich das Hightlight des Buches vergessen 😀 : Ich nehme an, es sollte als Lesezeichen fungieren – die tollen nostalgischen Eintrittskarten für den ‚Murder Park‘. Grandios!

Murder Park – Jonas Winner – Heyne Verlag – Broschiert – 12,99 € – 416 Seiten

review: Anschlag von Rechts – Reiner Engelmann

Hej,

heute geht es um ein Buch, welches eine sehr aktuelle Thematik aufgreift, nämlich Rechtsextremismus gegen Geflüchtete (oder wie ich im Studium gelernt habe: Menschen und Kinder mit Fluchterfahrung). Seit dem ‚großen Ankommen‘ der Geflüchteten ist dies ein Thema, welches wie kein anderes unsere Nation spaltet. Nun hat natürlich jeder, ja auch ich, seine eigene Meinung – die meist leider nur durch mediale Berichterstattung entstanden ist (nur ein Bruchteil hat sich mit den Geflüchteten 1-zu-1 auseinandergesetzt und sich direkt an der ‚Quelle‘ informiert). Natürlich verbreiten sich Nagativmeldungen in der heutigen Zeit wie ein Lauffeuer und dies schürt, im Zusammenhang von Straftaten und Geflüchteten, ein ungutes Gefühl.

Gerade weil ich viel mit diesen negativen Gefühlen konfrontiert werde, nicht Ich-Selbst, aber aus meinem Umfeld, sprach mich der Titel ‚Anschlag von Rechts‘ von Reiner Engelmann direkt an.

Irgendwo in einer Kleinstadt mitten in Deutschland treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp.

Reiner Engelmann recherchiert die Hintergründe dieser schrecklichen Tat. Er analysiert die Beweggründe und er befragt die Opfer, die sich in Deutschland endlich sicher gefühlt hatten. Dabei wird deutlich: Rechtes Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und viel zu lange unbeobachtet geblieben.

Und mit diesem Klappentext ist der Inhalt auch schnell erklärt. Es dreht sich alles um den Anschlag auf die Flüchtlingsunterkunft.  Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um die geflüchteten Familien/ Menschen aus Afghanistan, Somalia, Syrien, Pakistan und Simbabwe. Das war für mich der interessanteste Teil. Es war teilweise sehr erschreckend, was die Kinder und Familien gewohnt waren und das ihnen Deutschland beim Schlafen zu ruhig vorkam, weil sie keine Bombeneinschläge oder Gewehrsalven hörten. Dieser Teil hat mich betroffen gemacht. Der Leser bekommt hier einen Einblick in die Gründe der Flucht – mitfühlend beschreibt Engelmann diese ‚Reisen‘. Ein Einblick, der in seiner detailtreue in medialen Berichten viel zu kurz kam.

Die Thematik des zweiten Teils war, wie die Tat sich aufbauschen konnte. Etliche Senarie und Aussagen, wie man sie aus der Presse oder den Medien kannte. Besorgte Bürger nannte man sie immer. Dann die Tat, die Aufklärung, die Beweislast. Die Verteidigung des ‚Warums‘. Erklärungsversuche – der Versuch sich vom Rechtsextremismus zu distanzieren – Fehlverhalten.

Im letzten Teil wird das Urteil verkündet, welches als ‚erstes seiner Art‘ galt und noch hohe Strafen mit sich zog und Engelmann klärt im Anhang noch über diverse Themen zum Buch aus z.B. die Gründe, sein Land zu verlassen. Aber auch viele rechtsextreme Zeichen werden im Anhang erläutert.

 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es war sehr einfach und verständlich geschrieben, was wohl an der Altersempfehlung ab 13 Jahren liegt. Dieses Buch hat mich aber auch betroffen gemacht. Die Geschichten der Familien und der Grund ihrer Flucht, vor allem der Verlauf ihrer Flucht, haben mich sehr berührt. Mit all den negativ Schlagzeilen aus den Medien ist daraus ein sehr wirres Bild entstanden. Sehr schockiert hat mich auch, dass die Täter davon ausgingen, dass es keine rechtsextremistisch motivierte Tat ihrerseits gewesen sein soll. Ich finde dieses Buch sollte im Schulunterricht Einzug finden. Wir entwickeln einen Tunnelblick, nicht nur die Lehrenden im Bezug auf ihren Unterricht, sondern auch die Schüler im Bezug auf ihr Lernverhalten bzw. die Inhalte, die sie an sich heranlassen (kennt man von sich selbst).

Was mich an dem Buch bzw. dem Autor sehr positiv gestimmt hat, ist die Tatsache, dass er Sozialpädagoge ist und mit Kinder zusammenarbeitet. Seine vorherigen Werke hatten ihren Schwerpunkt im den Bereichen: Mobbing, Kinderrechte, Zivilcourage und Auschwitz. Wichtige Themen, welche oft in Vergessenheit geraten, gerade im Bereich der jüngeren Leser.

Reiner Engelmann – Anschlag von Rechts – cbj Verlag – Hardcover – 14,99 € – 192 Seiten

review: Das Scherbenhaus – Susanne Kliem

Hej.

Puh, endlich ist die letzte Präsenzphase des 5. Semesters um – somit auch die Prüfungen. Ich habe auch nicht mehr viel, was ich bis zum Ende des Semesters ausarbeiten muss und kann mich jetzt mit ein paar Büchern zurücklehnen. So konnte ich auch mal wieder einen Psychothriller lesen – hach, es ist einfach mein Lieblingsgenre.

Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod.

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen, freut sie sich auf den Neuanfang. In Ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr …

Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, da es sehr viel Potenzial bietet, wenn ein Haus voller Technik involviert ist. Beim Lesen überraschte es mich sehr, dass das Buch einen Teil in meiner Heimatstadt Stade spielte. In Hamburg spielen ja viele Werke, aber in Stade – das war auf der einen Seite komisch, auf der anderen wusste ich sofort, wie die Umgebung aussah und fühlte mich heimisch. Heute wohne ich nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt (die auch Erwähnung in dem Buch fand).

Ich muss gestehen, dass ich mit Carla überhaupt nicht warm geworden bin. Ich mag solche unsicheren, teils sehr naiven Charaktere nicht – natürlich darf sie verängstigt sein (sie wurde gestalkt, zwar nicht so extrem, wie man es nach dem Klappentext erwartete), aber sie bot keinen Nährboden für den kleinsten Funken Sympathie. Auch die Bewohner aus dem Haus ihrer Halbschwester fand ich alle furchtbar gekünstelt und unsympathisch – am Schlimmsten fand ich Milan Wagner. Dumm und platt. Jule wirkte sympathisch und kam mir immer als Einschub vor, damit man die Lust am Lesen nicht verlor. Jule hätte ich sehr gerne als Hauptcharakter gehabt 😀 Und Ellen … nun ja. Von der Guten konnte ich mir so gar kein Bild machen, weil sie so schnell wie sie auftauchte, auch wieder verschwand. Den einzigen, den ich halbwegs sympathisch fand, war Christian – aber leider auch erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Vorher verhielt er sich einfach furchtbar. Noch nie habe ich beim Lesen so oft mit den Augen gerollt und ein Buch beiseite gelegt.

Auch, wenn ich die Charaktere schwach fand, hatte Kliem ein gutes Gefühl für das Erschaffen der richtigen Atmosphäre. Es wirkte oft düster und bedrohlich, ohne das dies vieler Worte bedurfte. Ihre Beschreibungen waren präzise und zielgerichtet – aber ein aalglattes, perfektes Haus ist auch eine tolle Grundlage zum Unwohlfühlen 🙂 und ein altes, knarrendes Reetdachhaus auch 😀 Leider nutzte sie das Haus so gar nicht für ihre Geschichte. Es wurde zwar oft erwähnt, was alles technisch gesteuert wurde, aber im Endeffekt spielte dies für den Verlauf der Geschichte kaum eine Rolle. Leider – da steckte sehr viel Potenzial drin für eine Menge Nervenkitzel.

Alles in allem fand ich die Grundidee sehr gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Die Geschichte war mir zu langatmig, Carla war entweder zu ängstlich oder viel zu neugierig, sodass es nicht zu dem Charakter passte, den man für sie aufbaute. Und ihre Stärken gerieten durch ihre naiven Züge komplett in den Hintergrund. Irgendwann dachte man nur noch:“Oh, Carla …“ und wollte sie für ihre Naivität in den Arm nehmen. Alle anderen Charaktere aus dem Safe Haven reagierten immer unangemessen – auch mit der Auflösung am Ende kann ich mir viele Reaktionen nicht erklären oder nachvollziehen. Diese haben das Buch für mich nicht spannend gemacht, sondern auf Dauer genervt. Einzig und allein die Tatsache, dass mir nicht sofort klar war, wer hier der Bösewicht ist, hat mich das Buch beenden lassen. Einen weiteren Teil würde ich nicht lesen wollen.

Was mir noch sauer aufgestoßen ist, ist die Pressestimme auf dem Buchrücken. Ich bin kein Fan davon, aber ich mag es gar nicht, wenn darauf ein Loblied zu einem vorherigen Werk der Autoren steht. Das hat meine Erwartungen ziemlich hochgesteckt, diese wurden mit diesem Buch ganz schön enttäuscht. Leider.

Unter dem Genre Psychothriller würde ich das Buch nicht laufen lassen, da ich zu keinem Zeitpunkt beim Lesen dieses mulmige Gefühl hatte, was Thriller oft auslösen. Ich war regelrecht gelangweilt und wartete nur, dass endlich etwas Spannung aufkam. Das Potenzial war definitiv gegeben – dieses wurde von der Autorin durch die permanent komischen Verhaltensweisen der Charaktere allerdings gnadenlos niedergemäht. Als wäre zum Ende meine Langeweile der Geschichte gegenüber nicht schon groß genug gewesen, war das Ende auch noch unglaublich schlecht. Das war so ein typisches ARD-Tatort oder Spielfilm-Ende (und wenn es um sowas geht, stinken deutsche Filme gerne gegen bspw. amerikanische Filme ab – denn wir überspitzen es immer so und es wirkt alles so steif, unrealistisch und langweilig).

Ich kann dieses Buch weder empfehlen, noch nicht-empfehlen. Da muss sich jeder selbst ein Bild von machen.

Susanne Kliem – Das Scherbenhaus – carl’sbooks Verlag – Broschiert – 14,99 € – 332 Seiten

fitness: Finesnacker ‚Active‘-Box 5/2017

Hej.

Ja, ich gebe zu: Ich bin ein Boxen-Opfer. ABER: ich liebe es, Dinge zu probieren und zu testen. Ich bin immer wieder enttäuscht, wenn ich eine Packung von etwas kaufe, was mir nicht schmeckt. Deshalb sind Boxen für mich einfach ideal. Anfang des Monats kam die neue Foodist Finesnacker ‚Active‘ Box, meine zweite Box. Bei Foodist gibt es ja einige Boxen, ich habe mich aufgrund der Tatsachen, dass die Box vegan ist (wegen meiner Laktoseintoleranz) und keinen raffinierten Zucker enthält, für die Finesnacker Box ‚Active‘ entschieden. Sie kostet mich monatlich 12,90€ (habe die flexible Variante gewählt) und enthält 5-7 Produkte im erwähnten Segment. Die erste Box hat mir sehr gefallen und auch die Mai-Box hatte klasse Sachen dabei, die ich definitiv nachbestellen werde. Denn: alle Produkte können bei Foodist online bestellt werden 🙂
So nun zum Inhalt:

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Diesmal war viel ‚herzhaftes‘ dabei. Aber ich bin eigentlich auch eher eine Chipsmaus, von daher eigentlich perfekt.

LOVE CORN – Maissnack

Einfach nur gerösteter und gesalzener Mais, aber so lecker. Der ideale Snack für unterwegs, da 20g. Bei Foodist ist er in zwei Geschmacksrichtungen und Portionsgrößen erhältlich. Smoked BBQ wird definitiv auch noch getestet.

WW-Smartponits: pro Tüte (20g) 3 Smartpoints

CHIKA´S FOODS – Kicherebsen Chips

Das BESTE aus der Box waren definitiv die Kichererbsen Chips. Die waren zwar ziemlich stark gewürzt, aber das gefiel mir sehr gut. Geschmacklich top! Das erste Produkt, was wirklich mal nach Chips schmeckte und nicht nur so betitelt wurde. Neben den Kichererbsen Chips, gibt es noch drei weitere Produkte von Chika´s Foods. Die Kochbananen Chips interessieren mich sehr, vielleicht sind die bei der nächsten Bestellung mal mit dabei 🙂

WW-Smartpoints: pro Tüte (35g) 5 Smartpoints

SMART ORGANIC – BIO Coconut Chips Salted Caramel

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Die Salted Caramel Cocoschips waren mir zu salzig. Sie rochen super lecker, aber da ist einfach zu viel Salz 😀 Das schmeckt mir nicht. Die Chips gibt es in zwei weiteren Geschmacksrichtungen, aber keine dieser Produkte wird es in meinen Warenkorb schaffen. Geschmacklich nicht meins.

WW- Smartpoints: je Tüte (70g) 26 Smartpoints

ART OF RAW – Kale Chips Cashew Cheese and Onion

Lange traute ich mich nicht, diese Tüte zu öffnen – ich meine: ‚HALLO?!‘ Das ist Grünkohl, nicht gerade mein Lieblingssnack 😀 Und dann die Kombi mit Cashew, Cheese and Onion – unvorstellbar. ABER: es ist ganz lecker. Im Abgang schmeckt man ein bisschen Käse und eben Kohl. Aber nicht aufdringlich und unglaublich knusprig. Witzige Idee, aber auch kein Dauerbrenner bei mir. Die zweite Sorte muss nicht unbedingt einziehen.

WW-Smartpoints: je Tüte (40g) 6 Smartpoints

BELVAS – BIO Schokoladenriegel

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Der Riegel hat mir überhaupt nicht geschmeckt, da der Kakaoanteil mir persönlich viel zu hoch ist. Deshalb hat er ein bisschen bitter geschmeckt, nicht meins.

WW-Smartpoints: je Riegel (30g) 6 Smartpoints

100% NATURAL FOODS – BIO Raw Chocolate Brownie with Goji & Acai Berry

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Eigentlich mag ich diese 100% natural Riegel immer gerne, weil sie auf Datteln basieren, aber hier war es auch wieder die ‚raw chocolate‘ die mich störte, eben weil sie sehr bitter ist. Ich glaube nicht, dass mir einer der anderen Riegel schmecken würde, ich würde es dennoch versuchen – gerade den mit Cocos.

WW-Smartpoints: je Riegel (50g) 8 Smartpoints

EMILY FRUIT CHIPS – Süßkartoffel, Karotte und rote Beete

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An sich waren die Chips sehr lecker. Mir hat die Karotte darin nicht so geschmeckt und die Süßkartoffel schmeckte eher nach normaler Kartoffel 😀 Aber es war lecker, ungewürzt und einfach naturbelassen. Ich hatte auch mal Apfel-Chips von Emily, die waren göttlich 🙂 Ich würde jederzeit wieder etwas von Emily Fruit Chips probieren.

WW-Smartpoints: je Tüte (23g) 4 Smartpoints

Es waren eine Menge neuer Sachen dabei, vieles hat mir leider nicht geschmeckt, aber das finde ich nicht schlimm. Andere Sachen waren ja lecker und ich freue mich schon auf die nächste Box. Das ist immer ein schöner Überraschungseffekt – ich mag das 🙂

Seid ihr auch Boxen-Opfer oder bekommt auch ihr Foodist-Boxen? Was gefiel euch in der letzten Box am Besten?

*die Preise können variieren, da ich mit meinem Konto eingeloggt war und man als Foodist-Kunde Rabatte auf die Produkte bekommt.

 

 

review: Schwesterherz – Kristina Ohlsson

Hej.

Ich habe gerade einen tollen Krimi von Kristina Ohlsson beendet und am 13.06.2017 erscheint schon der zweite Teil ‚Bruderlüge‘. Ein neuer schwedischer Ermittler, in einer Miniserie mit 2 Bänden. Und nach diesem grandiosen ersten Teil, brauche ich unbedingt auch den Zweiten!! Ich muss doch wissen, wie es weitergeht! ‚Schwesterherz‘ hat sich als unglaublich gutes Buch entpuppt und mich mit so einem spannenden Ende zurückgelassen. Das geht doch nicht 😀 Wer Lust auf ein Interview mit Kristina Ohlsson hat, kann HIER einmal vorbeischauen und wer beide oder ein Buch besitzt, kann auch bei Lovelybooks an der Tandem-Leserunde teilnehmen.

Am Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nimmt, regnet es. Ein verzweifelter Mann stürmt ins Büro von Martin Benner und bittet den Anwalt, einen Fall zu übernehmen. Den seiner Schwester, einer fünffachen Serienmörderin, bekannt als Sara Texas. Allerdings gibt es einen Haken: Seine Schwester ist längst tot. Und niemand weiß, warum ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden ist. Nur wenn dieser aussichtslose Fall erneut aufgerollt wird, kann das Kind gerettet werden. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

Das Buch beginnt damit, dass Protagonist Martin Benner mit einem Journalisten ein eher ungewöhnliches Interview führt. Seine Geschichte solle erzählt werden und zwar wahrheitsgemäß, weil sie so Klischee behaftet sei. Und da gebe ich ihm recht, dass ist diese Geschichte wirklich. Anfangs hat sich mir dieses Interview überhaupt nicht erschlossen. Zum Ende hin verstand ich es dann.

Ohlsson hat mit Martin Benner mal einen ganz anderen Protagonisten geschaffen: Kühl, verwegen und – sagen wir – egoistisch und untreu. Auf der anderen Seite aber auch aufopfernd und versteckt liebevoll. Martin durchlebt im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Wandlung, das hat mir sehr gefallen, da diese Entwicklung spürbar war. Trotz seiner etwas eigenen Art, gefiel mir Benner. Es war mal etwas anderes und erfrischend. Auch Lucy gefiel mir. Sie war kein Dummerchen und keine Marionette, sie hatte ihren eigenen Kopf. Sie wirkte nicht wie ein Lahmer Sidekick, sondern fügte sich super in die Geschichte ein. Alle Nebencharaktere machten für mich Sinn und keiner reizte seinen Auftritt aus oder wirkte überflüssig. Gerade die amerikanischen Sheriffs wirkte – wie im TV – arrogant und bedrohlich.

Die Story fand ich klasse. Sehr verwirrend, aber durchdacht. Es machte richtig Spaß mitzufiebern und eigene Schlüsse zu ziehen. Zu Beginn war es so verworren, aber mit jedem Puzzleteil kamen neue Erkenntnisse dazu und machten die Geschichte eher spannender und warfen neue Fragen auf, als das sie welche lösten. Grandios! Stück für Stück kam man jedoch der Auflösung immer näher, ohne dass es übertrieben oder gar unrealistisch wirkte.

Mir gefiel ebenfalls der Mix aus europäisch-bekanntem und dem amerikanisch-unbekanntem Terrain. Die Korruptionen innerhalb mächtiger Organisationen und Menschen wie Boris! Das war übrigens mein Lieblingscharakter, herrlich. Die Stimmung war angespannt und rasant. Zwischendurch musste ich mal schmunzeln, da Martin gern mal einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte, wenn er sauer war. Die Geschichte war nicht nur düster und hoffnungslos, sondern auch mal witzig – oft wohl eher aus Verzweiflung.

Für mich ein solides Buch, mit viel Spannung. logischen Ereignissen und darauf basierenden Ermittlungen. Leichter, flotter Schreibstil mit einem Hand zur unfreiwilligen Komik des Protagonisten und einer Menge Flüchen – aber das mag ich, ich fluche selbst sehr viel. Dieses Buch ist eins, das mir seit Langem wieder vollkommen gefallen hat, den Leser nur mit einem unverschämten Ende zurücklässt. Ein unverschämter Abbruch der Story, so ist man gezwungen den zweiten Teil zu lesen. Ich glaube niemand könnte mit diesem Ende leben 😀

1000%ige Leseempfehlung!! Ich fand es grandios.

Kristina Ohlsson – Schwesterherz – Limes Verlag – Broschiert – 14,99€ – 480 Seiten

 

 

fitness: Bolero-Instantgetränke

Hej.

Wer mir bei Instagram folgt, der weiß, dass ich Anfang des Jahres mit Weight Watchers angefangen habe. Einerseits natürlich, weil ich mit meinem Gewicht und meinem Körper überhaupt nicht mehr zufrieden war und andererseits, weil ich wieder eine gesunde Einstellung zu meinem Essverhalten wollte. Ich hatte ja bereits das Programm von Sophia Thiel gemacht und es ist wirklich ein Programm ohne hungern – aber überhaupt nicht meins von den Rezepten her. Es ist mir zu aufwendig und zu ‚whey-lastig‘. Es war einfach nicht meins – und ruckzuck hatte ich am Ende die 3 Kilo zurück, die ich in einem halben Jahr abgenommen hatte … das war natürlich traurig.

Jetzt mit Weight Watchers habe ich mein Programm gefunden. Mit der Online-Version lässt sich alles scannen und in die App eintragen. Punkte zählen ist somit kein Problem und flott gemacht. Was es nicht gibt, lässt sich eintragen – auch Rezepte. Auch muss man auf nichts verzichten, man kann alles essen – jedoch halt in kleineren Mengen. Ich bin im Juni im 6. Monat von WW und habe bereits 11 kg verloren. Ich spüre, wie gut mir die Essensumstellung bekommt – nicht nur vom Gewicht her, sondern auch vom Lebensgefühl. Dadurch, dass einem die App anzeigt, wie viele Punkte die Lebensmittel haben, greife ich so selten zu Schokolade, Chips & Co. Das ist es mir nicht wert (und dass das alles nicht so gesund ist, ist uns ja eh allen klar). Dafür suche ich immer wieder Alternativen für Snacks und vor allem Getränke, denn die Zerogetränke kann ich alle nicht mehr sehen. Cola und Co. empfinde ich auch nicht als sonderlich gehaltvoll. Zumal es auch nicht viele Geschmacksrichtungen gibt.

Neben dem Pure Tea von Pfanner (0 Smartpoints) und ganz lecker, zumindest ‚Rote Früchte‘ und ‚Grüner Tee‘, habe ich auf Instagram die Lösung gefunden:

Bolero-Instantgetränkepulver!

Diese sind mir jetzt schon so oft über den Weg gelaufen, dass ich mir endlich mal die Onlinepräsenz angeschaut habe. Und ich war ganz erstaunt: Wenig Kalorien, kein Zucker (mit Stevia), riesen Auswahl (auch an Größen) und so preiswert. Die Entscheidung dies zu testen war schnell klar! Für ca. 16,79€ gab es ein Kennenlern-Probier-Paket mit 48 von 56 Sorten (19,60€ für das komplette Paket). Es wurde super schnell geliefert und ich konnte gestern schon ausgiebig testen 🙂 Das Ergebnis bis jetzt: OBERHAMMER!

Ich habe berry blend, lemon und honey melon (Wahnsinnsgeschmack) getestet und bin begeistert.

Die Päckchen umfassen um die 9g Getränkepulver und sind laut Anleitung in 1,5 Liter Wasser aufzulösen. Ich persönlich nutze 3 Liter pro Päckchen, denn sonst ist der Geschmack echt krass extrem. Und bei 3 Litern schmeckt man immer noch genug – wirklich. Das Tolle: ein Beutel kostet nur 0,35€. Das ist ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis! Mit meinen 48 Sorten für 16,79€ komme ich somit auf 144 Liter Getränk! Wahnsinn.

Neben der 12er Packung mit 9g für 4,19€, gibt es die Sticks auch in einer kleineren Variante: 12 Sticks je 3g (500 ml – 1 Liter) für 1,95€ – perfekt für unterwegs. Denn ich bin ehrlich, ich musste erstmal eine Kanne in der Küche finden, in die ich 3 Liter Wasser hinein bekam 😀 Natürlich gibt es auch 100g Beutel zur Selbstdosierung 🙂 Und das Allerbeste, für alle WW-Kämpfer:

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Ich hab gestern allein durch das Pulver über 2 Liter getrunken – ich trinke sehr gerne Wasser, aber zwischendurch brauche ich mal etwas mit Geschmack. Im Sommer kommt ins Wasser Zitrone und Früchte, aber im Winter mag ich das nicht. Oft bin ich auch im Zeitdruck (mieses Zeitmanagement) und habe keine Zeit zum Schnibbeln, da kommt einem so ein Pulver echt gelegen. Ich bin bis jetzt sehr angetan – honey melon kommt auf die ‚Nachkauf-Liste‘ und ich freue mich jetzt schon auf so viele Sorten. Ganz oben steht Waldmeister und Wassermelone, aber auch Guarana 🙂 So, jetzt muss ich aber eine Menge trinken gehen und falls ihr euch ein eigenes Bild machen wollt, schaut einfach auf der Website von Bolero vorbei 🙂

Schon gewusst?

  • Bolero-Drinks sind zuckerfrei.
  • Bolero-Drinks sind vegan.
  • Bolero-Drinks werden von Ernährungsberatern im Rahmen eines Diätplans empfohlen.
  • Bolero-Drinks können sowohl mit stillem als auch mit kohlensäurehaltigem Wasser angerührt werden.
  • Bolero-Drinks schmecken lecker und sind eine zuckerfreie Alternative zu herkömmlichen Limonaden.
  • Bolero-Drinks können Sie überall mitnehmen, da sie ein kleines Packmaß und ein minimales Gewicht haben.
  • Bolero-Drinks kosten in etwa so viel wie Sie für herkömmliche Getränke Pfand bezahlen.
  • Bolero-Drinks sind eine günstige Alternative zu herkömmlichen Getränken.
  • Bolero-Drinks sind einfach anzurichten und in einer riesigen Vielfalt erhältlich.
  • Bolero-Drinks sind vielseitig einsetzbar (Backen, Kochen, als Geschmackgeber für Joghurt oder Quark, für Wassereis).

Übrigens eignen sich die großen True fruits Smoothie Flaschen super, um das Getränk mit zur Arbeit der sonst wo mit hinzunehmen 🙂 Ich bin ja bekennender Glasflaschentrinker 😀