review: Das Scherbenhaus – Susanne Kliem

Hej.

Puh, endlich ist die letzte Präsenzphase des 5. Semesters um – somit auch die Prüfungen. Ich habe auch nicht mehr viel, was ich bis zum Ende des Semesters ausarbeiten muss und kann mich jetzt mit ein paar Büchern zurücklehnen. So konnte ich auch mal wieder einen Psychothriller lesen – hach, es ist einfach mein Lieblingsgenre.

Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod.

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen, freut sie sich auf den Neuanfang. In Ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr …

Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, da es sehr viel Potenzial bietet, wenn ein Haus voller Technik involviert ist. Beim Lesen überraschte es mich sehr, dass das Buch einen Teil in meiner Heimatstadt Stade spielte. In Hamburg spielen ja viele Werke, aber in Stade – das war auf der einen Seite komisch, auf der anderen wusste ich sofort, wie die Umgebung aussah und fühlte mich heimisch. Heute wohne ich nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt (die auch Erwähnung in dem Buch fand).

Ich muss gestehen, dass ich mit Carla überhaupt nicht warm geworden bin. Ich mag solche unsicheren, teils sehr naiven Charaktere nicht – natürlich darf sie verängstigt sein (sie wurde gestalkt, zwar nicht so extrem, wie man es nach dem Klappentext erwartete), aber sie bot keinen Nährboden für den kleinsten Funken Sympathie. Auch die Bewohner aus dem Haus ihrer Halbschwester fand ich alle furchtbar gekünstelt und unsympathisch – am Schlimmsten fand ich Milan Wagner. Dumm und platt. Jule wirkte sympathisch und kam mir immer als Einschub vor, damit man die Lust am Lesen nicht verlor. Jule hätte ich sehr gerne als Hauptcharakter gehabt 😀 Und Ellen … nun ja. Von der Guten konnte ich mir so gar kein Bild machen, weil sie so schnell wie sie auftauchte, auch wieder verschwand. Den einzigen, den ich halbwegs sympathisch fand, war Christian – aber leider auch erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Vorher verhielt er sich einfach furchtbar. Noch nie habe ich beim Lesen so oft mit den Augen gerollt und ein Buch beiseite gelegt.

Auch, wenn ich die Charaktere schwach fand, hatte Kliem ein gutes Gefühl für das Erschaffen der richtigen Atmosphäre. Es wirkte oft düster und bedrohlich, ohne das dies vieler Worte bedurfte. Ihre Beschreibungen waren präzise und zielgerichtet – aber ein aalglattes, perfektes Haus ist auch eine tolle Grundlage zum Unwohlfühlen 🙂 und ein altes, knarrendes Reetdachhaus auch 😀 Leider nutzte sie das Haus so gar nicht für ihre Geschichte. Es wurde zwar oft erwähnt, was alles technisch gesteuert wurde, aber im Endeffekt spielte dies für den Verlauf der Geschichte kaum eine Rolle. Leider – da steckte sehr viel Potenzial drin für eine Menge Nervenkitzel.

Alles in allem fand ich die Grundidee sehr gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Die Geschichte war mir zu langatmig, Carla war entweder zu ängstlich oder viel zu neugierig, sodass es nicht zu dem Charakter passte, den man für sie aufbaute. Und ihre Stärken gerieten durch ihre naiven Züge komplett in den Hintergrund. Irgendwann dachte man nur noch:“Oh, Carla …“ und wollte sie für ihre Naivität in den Arm nehmen. Alle anderen Charaktere aus dem Safe Haven reagierten immer unangemessen – auch mit der Auflösung am Ende kann ich mir viele Reaktionen nicht erklären oder nachvollziehen. Diese haben das Buch für mich nicht spannend gemacht, sondern auf Dauer genervt. Einzig und allein die Tatsache, dass mir nicht sofort klar war, wer hier der Bösewicht ist, hat mich das Buch beenden lassen. Einen weiteren Teil würde ich nicht lesen wollen.

Was mir noch sauer aufgestoßen ist, ist die Pressestimme auf dem Buchrücken. Ich bin kein Fan davon, aber ich mag es gar nicht, wenn darauf ein Loblied zu einem vorherigen Werk der Autoren steht. Das hat meine Erwartungen ziemlich hochgesteckt, diese wurden mit diesem Buch ganz schön enttäuscht. Leider.

Unter dem Genre Psychothriller würde ich das Buch nicht laufen lassen, da ich zu keinem Zeitpunkt beim Lesen dieses mulmige Gefühl hatte, was Thriller oft auslösen. Ich war regelrecht gelangweilt und wartete nur, dass endlich etwas Spannung aufkam. Das Potenzial war definitiv gegeben – dieses wurde von der Autorin durch die permanent komischen Verhaltensweisen der Charaktere allerdings gnadenlos niedergemäht. Als wäre zum Ende meine Langeweile der Geschichte gegenüber nicht schon groß genug gewesen, war das Ende auch noch unglaublich schlecht. Das war so ein typisches ARD-Tatort oder Spielfilm-Ende (und wenn es um sowas geht, stinken deutsche Filme gerne gegen bspw. amerikanische Filme ab – denn wir überspitzen es immer so und es wirkt alles so steif, unrealistisch und langweilig).

Ich kann dieses Buch weder empfehlen, noch nicht-empfehlen. Da muss sich jeder selbst ein Bild von machen.

Susanne Kliem – Das Scherbenhaus – carl’sbooks Verlag – Broschiert – 14,99 € – 332 Seiten

fitness: Finesnacker ‚Active‘-Box 5/2017

Hej.

Ja, ich gebe zu: Ich bin ein Boxen-Opfer. ABER: ich liebe es, Dinge zu probieren und zu testen. Ich bin immer wieder enttäuscht, wenn ich eine Packung von etwas kaufe, was mir nicht schmeckt. Deshalb sind Boxen für mich einfach ideal. Anfang des Monats kam die neue Foodist Finesnacker ‚Active‘ Box, meine zweite Box. Bei Foodist gibt es ja einige Boxen, ich habe mich aufgrund der Tatsachen, dass die Box vegan ist (wegen meiner Laktoseintoleranz) und keinen raffinierten Zucker enthält, für die Finesnacker Box ‚Active‘ entschieden. Sie kostet mich monatlich 12,90€ (habe die flexible Variante gewählt) und enthält 5-7 Produkte im erwähnten Segment. Die erste Box hat mir sehr gefallen und auch die Mai-Box hatte klasse Sachen dabei, die ich definitiv nachbestellen werde. Denn: alle Produkte können bei Foodist online bestellt werden 🙂
So nun zum Inhalt:

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Diesmal war viel ‚herzhaftes‘ dabei. Aber ich bin eigentlich auch eher eine Chipsmaus, von daher eigentlich perfekt.

LOVE CORN – Maissnack

Einfach nur gerösteter und gesalzener Mais, aber so lecker. Der ideale Snack für unterwegs, da 20g. Bei Foodist ist er in zwei Geschmacksrichtungen und Portionsgrößen erhältlich. Smoked BBQ wird definitiv auch noch getestet.

WW-Smartponits: pro Tüte (20g) 3 Smartpoints

CHIKA´S FOODS – Kicherebsen Chips

Das BESTE aus der Box waren definitiv die Kichererbsen Chips. Die waren zwar ziemlich stark gewürzt, aber das gefiel mir sehr gut. Geschmacklich top! Das erste Produkt, was wirklich mal nach Chips schmeckte und nicht nur so betitelt wurde. Neben den Kichererbsen Chips, gibt es noch drei weitere Produkte von Chika´s Foods. Die Kochbananen Chips interessieren mich sehr, vielleicht sind die bei der nächsten Bestellung mal mit dabei 🙂

WW-Smartpoints: pro Tüte (35g) 5 Smartpoints

SMART ORGANIC – BIO Coconut Chips Salted Caramel

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Die Salted Caramel Cocoschips waren mir zu salzig. Sie rochen super lecker, aber da ist einfach zu viel Salz 😀 Das schmeckt mir nicht. Die Chips gibt es in zwei weiteren Geschmacksrichtungen, aber keine dieser Produkte wird es in meinen Warenkorb schaffen. Geschmacklich nicht meins.

WW- Smartpoints: je Tüte (70g) 26 Smartpoints

ART OF RAW – Kale Chips Cashew Cheese and Onion

Lange traute ich mich nicht, diese Tüte zu öffnen – ich meine: ‚HALLO?!‘ Das ist Grünkohl, nicht gerade mein Lieblingssnack 😀 Und dann die Kombi mit Cashew, Cheese and Onion – unvorstellbar. ABER: es ist ganz lecker. Im Abgang schmeckt man ein bisschen Käse und eben Kohl. Aber nicht aufdringlich und unglaublich knusprig. Witzige Idee, aber auch kein Dauerbrenner bei mir. Die zweite Sorte muss nicht unbedingt einziehen.

WW-Smartpoints: je Tüte (40g) 6 Smartpoints

BELVAS – BIO Schokoladenriegel

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Der Riegel hat mir überhaupt nicht geschmeckt, da der Kakaoanteil mir persönlich viel zu hoch ist. Deshalb hat er ein bisschen bitter geschmeckt, nicht meins.

WW-Smartpoints: je Riegel (30g) 6 Smartpoints

100% NATURAL FOODS – BIO Raw Chocolate Brownie with Goji & Acai Berry

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Eigentlich mag ich diese 100% natural Riegel immer gerne, weil sie auf Datteln basieren, aber hier war es auch wieder die ‚raw chocolate‘ die mich störte, eben weil sie sehr bitter ist. Ich glaube nicht, dass mir einer der anderen Riegel schmecken würde, ich würde es dennoch versuchen – gerade den mit Cocos.

WW-Smartpoints: je Riegel (50g) 8 Smartpoints

EMILY FRUIT CHIPS – Süßkartoffel, Karotte und rote Beete

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An sich waren die Chips sehr lecker. Mir hat die Karotte darin nicht so geschmeckt und die Süßkartoffel schmeckte eher nach normaler Kartoffel 😀 Aber es war lecker, ungewürzt und einfach naturbelassen. Ich hatte auch mal Apfel-Chips von Emily, die waren göttlich 🙂 Ich würde jederzeit wieder etwas von Emily Fruit Chips probieren.

WW-Smartpoints: je Tüte (23g) 4 Smartpoints

Es waren eine Menge neuer Sachen dabei, vieles hat mir leider nicht geschmeckt, aber das finde ich nicht schlimm. Andere Sachen waren ja lecker und ich freue mich schon auf die nächste Box. Das ist immer ein schöner Überraschungseffekt – ich mag das 🙂

Seid ihr auch Boxen-Opfer oder bekommt auch ihr Foodist-Boxen? Was gefiel euch in der letzten Box am Besten?

*die Preise können variieren, da ich mit meinem Konto eingeloggt war und man als Foodist-Kunde Rabatte auf die Produkte bekommt.

 

 

review: Schwesterherz – Kristina Ohlsson

Hej.

Ich habe gerade einen tollen Krimi von Kristina Ohlsson beendet und am 13.06.2017 erscheint schon der zweite Teil ‚Bruderlüge‘. Ein neuer schwedischer Ermittler, in einer Miniserie mit 2 Bänden. Und nach diesem grandiosen ersten Teil, brauche ich unbedingt auch den Zweiten!! Ich muss doch wissen, wie es weitergeht! ‚Schwesterherz‘ hat sich als unglaublich gutes Buch entpuppt und mich mit so einem spannenden Ende zurückgelassen. Das geht doch nicht 😀 Wer Lust auf ein Interview mit Kristina Ohlsson hat, kann HIER einmal vorbeischauen und wer beide oder ein Buch besitzt, kann auch bei Lovelybooks an der Tandem-Leserunde teilnehmen.

Am Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nimmt, regnet es. Ein verzweifelter Mann stürmt ins Büro von Martin Benner und bittet den Anwalt, einen Fall zu übernehmen. Den seiner Schwester, einer fünffachen Serienmörderin, bekannt als Sara Texas. Allerdings gibt es einen Haken: Seine Schwester ist längst tot. Und niemand weiß, warum ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden ist. Nur wenn dieser aussichtslose Fall erneut aufgerollt wird, kann das Kind gerettet werden. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

Das Buch beginnt damit, dass Protagonist Martin Benner mit einem Journalisten ein eher ungewöhnliches Interview führt. Seine Geschichte solle erzählt werden und zwar wahrheitsgemäß, weil sie so Klischee behaftet sei. Und da gebe ich ihm recht, dass ist diese Geschichte wirklich. Anfangs hat sich mir dieses Interview überhaupt nicht erschlossen. Zum Ende hin verstand ich es dann.

Ohlsson hat mit Martin Benner mal einen ganz anderen Protagonisten geschaffen: Kühl, verwegen und – sagen wir – egoistisch und untreu. Auf der anderen Seite aber auch aufopfernd und versteckt liebevoll. Martin durchlebt im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Wandlung, das hat mir sehr gefallen, da diese Entwicklung spürbar war. Trotz seiner etwas eigenen Art, gefiel mir Benner. Es war mal etwas anderes und erfrischend. Auch Lucy gefiel mir. Sie war kein Dummerchen und keine Marionette, sie hatte ihren eigenen Kopf. Sie wirkte nicht wie ein Lahmer Sidekick, sondern fügte sich super in die Geschichte ein. Alle Nebencharaktere machten für mich Sinn und keiner reizte seinen Auftritt aus oder wirkte überflüssig. Gerade die amerikanischen Sheriffs wirkte – wie im TV – arrogant und bedrohlich.

Die Story fand ich klasse. Sehr verwirrend, aber durchdacht. Es machte richtig Spaß mitzufiebern und eigene Schlüsse zu ziehen. Zu Beginn war es so verworren, aber mit jedem Puzzleteil kamen neue Erkenntnisse dazu und machten die Geschichte eher spannender und warfen neue Fragen auf, als das sie welche lösten. Grandios! Stück für Stück kam man jedoch der Auflösung immer näher, ohne dass es übertrieben oder gar unrealistisch wirkte.

Mir gefiel ebenfalls der Mix aus europäisch-bekanntem und dem amerikanisch-unbekanntem Terrain. Die Korruptionen innerhalb mächtiger Organisationen und Menschen wie Boris! Das war übrigens mein Lieblingscharakter, herrlich. Die Stimmung war angespannt und rasant. Zwischendurch musste ich mal schmunzeln, da Martin gern mal einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte, wenn er sauer war. Die Geschichte war nicht nur düster und hoffnungslos, sondern auch mal witzig – oft wohl eher aus Verzweiflung.

Für mich ein solides Buch, mit viel Spannung. logischen Ereignissen und darauf basierenden Ermittlungen. Leichter, flotter Schreibstil mit einem Hand zur unfreiwilligen Komik des Protagonisten und einer Menge Flüchen – aber das mag ich, ich fluche selbst sehr viel. Dieses Buch ist eins, das mir seit Langem wieder vollkommen gefallen hat, den Leser nur mit einem unverschämten Ende zurücklässt. Ein unverschämter Abbruch der Story, so ist man gezwungen den zweiten Teil zu lesen. Ich glaube niemand könnte mit diesem Ende leben 😀

1000%ige Leseempfehlung!! Ich fand es grandios.

Kristina Ohlsson – Schwesterherz – Limes Verlag – Broschiert – 14,99€ – 480 Seiten

 

 

fitness: Bolero-Instantgetränke

Hej.

Wer mir bei Instagram folgt, der weiß, dass ich Anfang des Jahres mit Weight Watchers angefangen habe. Einerseits natürlich, weil ich mit meinem Gewicht und meinem Körper überhaupt nicht mehr zufrieden war und andererseits, weil ich wieder eine gesunde Einstellung zu meinem Essverhalten wollte. Ich hatte ja bereits das Programm von Sophia Thiel gemacht und es ist wirklich ein Programm ohne hungern – aber überhaupt nicht meins von den Rezepten her. Es ist mir zu aufwendig und zu ‚whey-lastig‘. Es war einfach nicht meins – und ruckzuck hatte ich am Ende die 3 Kilo zurück, die ich in einem halben Jahr abgenommen hatte … das war natürlich traurig.

Jetzt mit Weight Watchers habe ich mein Programm gefunden. Mit der Online-Version lässt sich alles scannen und in die App eintragen. Punkte zählen ist somit kein Problem und flott gemacht. Was es nicht gibt, lässt sich eintragen – auch Rezepte. Auch muss man auf nichts verzichten, man kann alles essen – jedoch halt in kleineren Mengen. Ich bin im Juni im 6. Monat von WW und habe bereits 11 kg verloren. Ich spüre, wie gut mir die Essensumstellung bekommt – nicht nur vom Gewicht her, sondern auch vom Lebensgefühl. Dadurch, dass einem die App anzeigt, wie viele Punkte die Lebensmittel haben, greife ich so selten zu Schokolade, Chips & Co. Das ist es mir nicht wert (und dass das alles nicht so gesund ist, ist uns ja eh allen klar). Dafür suche ich immer wieder Alternativen für Snacks und vor allem Getränke, denn die Zerogetränke kann ich alle nicht mehr sehen. Cola und Co. empfinde ich auch nicht als sonderlich gehaltvoll. Zumal es auch nicht viele Geschmacksrichtungen gibt.

Neben dem Pure Tea von Pfanner (0 Smartpoints) und ganz lecker, zumindest ‚Rote Früchte‘ und ‚Grüner Tee‘, habe ich auf Instagram die Lösung gefunden:

Bolero-Instantgetränkepulver!

Diese sind mir jetzt schon so oft über den Weg gelaufen, dass ich mir endlich mal die Onlinepräsenz angeschaut habe. Und ich war ganz erstaunt: Wenig Kalorien, kein Zucker (mit Stevia), riesen Auswahl (auch an Größen) und so preiswert. Die Entscheidung dies zu testen war schnell klar! Für ca. 16,79€ gab es ein Kennenlern-Probier-Paket mit 48 von 56 Sorten (19,60€ für das komplette Paket). Es wurde super schnell geliefert und ich konnte gestern schon ausgiebig testen 🙂 Das Ergebnis bis jetzt: OBERHAMMER!

Ich habe berry blend, lemon und honey melon (Wahnsinnsgeschmack) getestet und bin begeistert.

Die Päckchen umfassen um die 9g Getränkepulver und sind laut Anleitung in 1,5 Liter Wasser aufzulösen. Ich persönlich nutze 3 Liter pro Päckchen, denn sonst ist der Geschmack echt krass extrem. Und bei 3 Litern schmeckt man immer noch genug – wirklich. Das Tolle: ein Beutel kostet nur 0,35€. Das ist ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis! Mit meinen 48 Sorten für 16,79€ komme ich somit auf 144 Liter Getränk! Wahnsinn.

Neben der 12er Packung mit 9g für 4,19€, gibt es die Sticks auch in einer kleineren Variante: 12 Sticks je 3g (500 ml – 1 Liter) für 1,95€ – perfekt für unterwegs. Denn ich bin ehrlich, ich musste erstmal eine Kanne in der Küche finden, in die ich 3 Liter Wasser hinein bekam 😀 Natürlich gibt es auch 100g Beutel zur Selbstdosierung 🙂 Und das Allerbeste, für alle WW-Kämpfer:

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Ich hab gestern allein durch das Pulver über 2 Liter getrunken – ich trinke sehr gerne Wasser, aber zwischendurch brauche ich mal etwas mit Geschmack. Im Sommer kommt ins Wasser Zitrone und Früchte, aber im Winter mag ich das nicht. Oft bin ich auch im Zeitdruck (mieses Zeitmanagement) und habe keine Zeit zum Schnibbeln, da kommt einem so ein Pulver echt gelegen. Ich bin bis jetzt sehr angetan – honey melon kommt auf die ‚Nachkauf-Liste‘ und ich freue mich jetzt schon auf so viele Sorten. Ganz oben steht Waldmeister und Wassermelone, aber auch Guarana 🙂 So, jetzt muss ich aber eine Menge trinken gehen und falls ihr euch ein eigenes Bild machen wollt, schaut einfach auf der Website von Bolero vorbei 🙂

Schon gewusst?

  • Bolero-Drinks sind zuckerfrei.
  • Bolero-Drinks sind vegan.
  • Bolero-Drinks werden von Ernährungsberatern im Rahmen eines Diätplans empfohlen.
  • Bolero-Drinks können sowohl mit stillem als auch mit kohlensäurehaltigem Wasser angerührt werden.
  • Bolero-Drinks schmecken lecker und sind eine zuckerfreie Alternative zu herkömmlichen Limonaden.
  • Bolero-Drinks können Sie überall mitnehmen, da sie ein kleines Packmaß und ein minimales Gewicht haben.
  • Bolero-Drinks kosten in etwa so viel wie Sie für herkömmliche Getränke Pfand bezahlen.
  • Bolero-Drinks sind eine günstige Alternative zu herkömmlichen Getränken.
  • Bolero-Drinks sind einfach anzurichten und in einer riesigen Vielfalt erhältlich.
  • Bolero-Drinks sind vielseitig einsetzbar (Backen, Kochen, als Geschmackgeber für Joghurt oder Quark, für Wassereis).

Übrigens eignen sich die großen True fruits Smoothie Flaschen super, um das Getränk mit zur Arbeit der sonst wo mit hinzunehmen 🙂 Ich bin ja bekennender Glasflaschentrinker 😀

new in

Hej.

Ich bekomme es die letzten Wochen tatsächlich hin, mehr zu lesen. Ich glaube so langsam bekommen ich mein Zeitmanagement bzgl. Freizeit, Arbeit und Uni echt gut hin. Gegen Ende  des Studiums sollte das auch endlich mal passieren 😀

Die letzten Wochen sind bei mir ein paar tolle Bücher eingetroffen:

Diese beiden Bücher habe ich mir vor einigen Wochen gekauft. ‚Fuchsteufelsstill‚ war sofortige Coverliebe – wer hätte das gedacht? 😀 Aber auch die Geschichte dahinter scheint vielversprechend. Niah Finnik schreibt über drei Menschen mit drei Diagnosen (Autismus, Schizophrenie, Bipolare Störung), die sich auf der psychiatrischen Station begegnen und ein gemeinsames Wochenende miteinander verbringen, nach dem nichts mehr so ist wie vorher. Finnik selbst leidet unter einer Autismusspektrumsstörung – ich bin gespannt, das sind ja Themen, die mich sehr interessieren.

Minus 18°‚ von Stefan Ahnhem hatte ich mir am Bahnhof in Koblenz gekauft, kam bisher aber nicht dazu, es zu lesen. Bei vorablesen.de hatte ich schon in die Leseprobe geschnuppert und fand die Geschichte sehr spannend. Im Hafenbecken wird ein Auto mit einer Leiche gefunden. Der Fall scheint klar, doch der Fahrer war schon länger tot. Ich hatte mich erst geärgert, dass ich statt ‚Minus 18°‘ das Buch von Bernhard Aichner bekommen hatte (das war aber super klasse), dann hab ich mir Ahnhems Buch kurz darauf zugelegt.

Schwesterherz‚ von Kristina Ohlsson lese ich aktuell. Sehr spannendes Buch, mit viel fluchen und einem etwas anderem Protagonisten. Es geht um den Anwalt Martin Benner, der einen Fall übernehmen soll. Allerdings ist die Mandantin bereits tot und war eine verurteilte fünffach Serienmörderin! Spannend, sag ich euch 🙂 Das Buch hab ich vom Limes Verlag geschickt bekommen.

Susanne Kliems ‚Das Scherbenhaus‚ fand ich besonders spannend, weil es sich mal wieder um einen Psychothriller handelt und super interessant klang. Carla bekommt seit Wochen Drohbriefe und Fotos geschickt, als sie in eine hochmoderne, perfekt abgesicherte Hausgemeinschaft zieht, denkt sie sicher zu sein. Ich bin gespannt. Spannend klingt es auf jeden Fall. Das Buch kam von carl’sbooks.

Ab ins Netz?!“ von Katja Reim ist ein Teil meiner Vorlesung ‚Sprachbildung, Medien und Kommunikation‘. Es geht um das Thema ‚Neue Medien‘ und wie man mit Kindern am besten in der digitalen Welt ankommt. Ein kleiner Ratgeber quasi. Mich interessiert das Thema sehr, da ich was Medienerziehung angeht noch nicht so konform laufe, wie andere meiner Kollegen. Das Buch gab es vom Kösel Verlag.

Und das letzte Buch ist ‚Anschlag von rechts‚ von Reiner Engelmann. Es handelt sich um eine wahre Begebenheit. Ein Jugendbuch zum Thema Rechtsextremismus, verpackt in eine Geschichte mit ihren traurigen und grausamen Facetten. Sehr gespannt auf das Buch, wird an einem Wochenende wahrscheinlich schnell durchgelesen sein, hat um die 180 Seiten. Das Buch gab es vom cbj Verlag.

Puh, eine ganze Menge Lesestoff 🙂 Ich denke nach ‚Schwesterherz‚ werde ich mit ‚Anschlag von rechts‚ weitermachen. Danach wohl ‚Das Scherbenhaus‚ und dann ‚Ab ins Netz?!‚ – das ist doch mal ein Plan.

Habt ihr schon eines der Bücher gelesen?

 

review: Christine Bernard. Der unsichtbare Feind – Michael E. Vieten

Hej.

Ich bin ehrlich, im Moment lasse ich mich liebend gern von allem Möglichen von der Uni ablenken, um dann alles auf den letzten Drücker zu erledigen 🙂 Schreckliche Angewohnheit. Aber ich habe auch privat total viel zu tun und immer nur lernen nervt auch. Da kam mir die Anfrage von Michael Vieten bezüglich seines neuen Buches wirklich gelegen. Auch wenn meine Ablenkung mit Büchern eher minimal ausfällt, da ich für die Uni so viel lesen muss. Dennoch schaffe ich es manchmal abends im Bett einen Roman zu lesen und merke, wie mich das entspannt.

Als das Buch bei mir ankam, gefiel mir das Cover auf Anhieb. Ich bin bekanntermaßen ja ein Krimi- und Thrillerfan, somit ist das natürlich total mein Genre. Besonders gefreut habe ich mich auf das Buch, da es um Cyberkriminalität geht, welche sich ja zunehmender Beliebtheit erfreut, eine ganz andere Art der Kriminalität ist und in unserer Zeit einen größeren Stellenwert einnimmt. Das Cover ist sehr düster und mysteriös, spiegelt somit das Thema sehr gut wieder.

Sind es Terroristen, die das Leben der jungen Trierer Kommissarin mit hinterhältigen Cyberattacken bedrohen? Oder steckt ein Geheimdienst dahinter? Christine Bernard erhält Polizeischutz. Plötzlich zieht das Landeskriminalamt die Ermittlungen an sich und sperrt ihre Ermittlungsakten. Computerspezialisten werden abgezogen. Beweismittel verschwinden. Wem kann Christine noch vertrauen? Wer ist dieser scheinbar übermächtige Gegner, und wo befindet er sich?

Christine Bernard als Protagonistin gefällt mir. Eine junge Ermittlerin, etwas kühl trotzdem sympathisch. Sie ist sehr clever und durch ihr junges Alter noch sehr impulsiv, das habe ich sehr genossen. Die meisten Romane haben ja oft alteingesessene Kommissare als Protagonisten, eine willkommene Abwechslung. Auch die Kollegen bei der Polizei waren sehr sympathisch. Keiner wirkte als Störenfried oder wurde zu sehr in den Vordergrund gedrängt.

Manchmal empfand ich die Gespräche innerhalb der Geschichte als steif und eingeschoben. Zum Beispiel Christines Gespräch im Hotel mit ihrem Kollegen Jörg über die Kinder vom Bruder ihrer Freundin. Sie sprach es an, ihr Kollege antwortete – im nächsten Satz gehen sie die Treppe zu den Zimmern hinauf. Das wirkte komisch und fehl am Platz. Auch einige Passagen im Verlauf wirkten wie kurz eingeschoben und ergaben im Nachhinein keinen Sinn für mich oder hatten einen Stellenwert für den Verlauf der Geschichte. Ganz besonders stark galt das dem Part, in dem Christiane versetzt wurde. Bis auf eine Dame, die immer mal wieder auftauchte (aber keine wichtigen Auftritte hatte), hörte man nichts mehr von diesem Teil. Leider war dieser kurze Teil im Vergleich mit dem restlichen Buch dann auch viel zu ereignisreich und lief zu reibungslos ab (nicht, dass sowas in der Polizeiarbeit nicht möglich wäre – um Gottes Willen :D).

Dennoch war die Story von Anfang an interessant. Sie begann gleich mit einem rasanten Einsatz, der weitreichende Konsequenzen mit sich zog, auf dessen die ganze Geschichte aufbaute. Alles in allem ist ‚Der unsichtbare Feind‘ mal ein Buch, in dem wirklich etwas passiert. Leider merkt man Christine das nach ein paar Seiten nicht mehr an – sie hatte eine Verletzung am Fuß und zwei Anschläge, mit diversen Verletzungen, überlebt und wirkte wie Superwoman. Der wirklich spannende Teil des Buches begann leider erst gegen Ende , als Christine Bernard von ihrem IT-Kollegen eine Menge Fachwissen über Cyberkriminalität erzählt bekam. Gerade in dem Bereich hätte es so viel mehr Potenzial gegeben (der Autor erwähnte ja viele Beispiele). Mir war das Leben der Ermittlerin nicht ‚geschädigt‘ genug durch diese Anschläge, da wäre noch einiges möglich gewesen.

„Alle Telefongesellschaften rüsten ihre Kunden gerade auf Voice-over-IP-Telefonie um. Dadurch wird es zum Kinderspiel, Gespräche abzuhören und den Datenverkehr zu kontrollieren.“ (Seite 187)

Trotzdem war es alles in allem ein gelungener Krimi, der das Thema Cyberkriminalität anschneidet und etwas behandelt. Leider kam mir die Atmosphäre des Umlandes zu kurz. Dieser Roman war seit langer Zeit mal wieder einer, der beim Lesen keinen Eindruck der Umgebung hinterließ. Das ist nicht zwingend schlecht und da sich der Roman in Deutschland abspielt, war es nicht schwer, sich die Umgebung vorzustellen. Die Atmosphäre litt darunter kein bisschen. Leser, die sich gerne in die Umgebung träumen, könnten hier jedoch nicht auf ihre Kosten kommen.

Definitiv eine Leseempfehlung!

 

handmade: Mini-Turnbeutel – Teil II

Hej.

Wie schon im letzten Post erwähnt, werde ich als Abschiedsgeschenk in der Kita kleine Turnbeutel nähen. Die ersten Probebeutel habe ich bereits genäht und bin immer wieder erstaunt, wie schön man diese gestalten und kombinieren kann. Und ich bin momentan einfach so verliebt in Mint-Töne. Bei IKEA habe ich einen ganz tollen Baumwollstoff gekauft, der gemeinsam mit dem Kork nach Verarbeitung schrie! Wünsche sollen ja erfüllt werden 🙂 Jetzt bin ich verliebt und will dieses Modell auch in groß für mich. Na toll.

Ich muss gestehen, dass die Mini-Beutel echt klein sind. Aber sie sind oldschool, für die wichtigen Dinge: Shirt, Hose und Schlappen – Turnzeug eben. Ich werde die Tage aber auch mal eine ‚Midi-Version‘ ausarbeiten, welche man dann auch außerhalb des Turnbereichs nutzen kann. Ich überlege auch ein ‚Mama-Tochter/Sohn-Set, Papa-Tochter/Sohn-Set‘ zu erstellen. Rucksack-Partnerlook sozusagen. Mal sehen. Meine Tester freuen sich auf jeden Fall immer über meine Experimente 🙂 Die werden dann alle in meinem entstehenden Shop erhältlich sein, wenn ich dafür denn mal Zeit finde.

Passend zu den Turnbeuteln und den d.i.y-Namensanhängern, gab es heute mal wieder ein kleines Experiment mit neuen Perlen: Schlüsselanhänger für Bekannte. Und ich bin so in die zarten Farben der Perlen verliebt 🙂 Ich mag die runden Buchstabenperlen total gerne, aber leider bin ich von der Qualität nur mäßig begeistert. Die Quadratischen dagegen sind viel schöner.

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Schön womit ich mich von der Uni ablenken kann 🙂 Herrje, aber ein paar freie Tage und wahrscheinliche Nachtschichten habe ich ja noch. Fingers crossed!